Der Roman "Die Wohlgesinnten" ist die fiktive Autobiografie des SS-Offiziers Maximilian Aue, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, promovierter Jurist und frühes NSDAP-Mitglied. Es sind die beklemmenden und verstörenden Erinnerungen an die Schauplätze des Zweiten Weltkriegs und an das Grauen der Judenvernichtung, an die Einsatzkommandos und Massenhinrichtungen in der Ukraine und im Kaukasus, an Babi Jar, den Kessel von Stalingrad, Auschwitz und Krakau, das besetzte Paris und das kriegszerstörte Berlin, an die Begegnungen mit Himmler, an Abendessen mit Eichmann, an Heydrich, Höß und Speer. Hören Sie in dieser Folge (12 von 34): "Finita la commedia." Zitat aus dem "Stalingrad? Keine Ahnung. Das hier ist die Armee Hoth." - "Mir wurde gesagt, ich solle mich hier melden, dann würde ich zu einem der Flugplätze gebracht." - "Die Flugplätze liegen am anderen Ufer des Don. Erkundigen Sie sich bei der Armee." Ein weiterer Feldgendarm ließ mich einen Lkw besteigen, der zum AOK fuhr. Dort fand ich endlich einen Generalstäbler, der einigermaßen Bescheid "Flüge nach Stalingrad gehen von Tazinskaja ab."