
Vor etwa 130 Jahren wurden einfache und dabei sehr wirksame Therapien mit dem erstmals industriell hergestellten Wasserstoffperoxid in die Medizin eingeführt. Als medizinischer Skandal ist davon lediglich die geringe Verwendung in der Zahnheilkunde übriggeblieben. Dagegen wurden bis heute ständig neue, stark überteuerte Produkte in den Handel gebracht, die neben vieler Nebenwirkungen einschließlich Allergien in jedem Fall nicht so vielseitige therapeutische Effekte zeigen. Tausende Patienten starben in den letzten 50 Jahren, weil eine um 1960 entwickelte, deutsche Therapie unter Anwendung desPeroxids gegen sonst resistente Hauttumore und Metastasen bei Krebs nicht angewendet wurde. Diese wurde erst jetzt in Japan völlig unabhängig wieder entdeckt und ihre sehr überzeugenden Wirkungen bestätigt. Schon vorher gab es französische Krebstherapien, bei denen die innerlich verwendeten Peroxide im Gegensatz zu heutigen Zytostatika nicht giftig auf normale Zellen wirkten und sogar "positive Nebenwirkungen" zeigten. Auch diese sind heute zu Unrecht völlig vergessen. Genauso skandalös stellen sich Klinikinfektionen mit resistenten Erregern dar, bei denen weitgehende Lösungsmöglichkeiten existieren, die ebenfalls ignoriert werden. Der Autor stellt die Entwicklung allgemeinverständlich und zugleich wissenschaftlich fundiert von den Anfängen bis heute dar und fordert, dass diese Therapien umfassend erforscht werden. In vielen Fällen können und müssen sie sofort mit handelsüblichen Substanzen wieder in den Alltag integriert werden, da genügend überzeugende Resultate vorliegen, keine Resistenzen oder Allergien entstehen und auch auf den schwierigen Gebieten der Virenbekämpfung und des Juckreizes zuverlässige Wirkungen beschrieben wurden.